Habsburger Kollegium beantwortet den Dresdner Fragenkatalog

1. Von welchen Personen stammt die Gründungsidee?

Sie geht zurück auf die wenigen aufrechten Piraten, denen ihr eigenes Wohl stärker am Herzen liegt als diese gotteslästerliche und kaiserverrätersiche „Basisdemokratie“ der sich vor allem die Berliner Abtrünnigen verschrieben haben.

2. Gab es Treffen (real und virtuell) zur Vorbereitung der Gründung?

Selbstverständlich, und selbstverständlich real. Wir trauen diesem Internet nicht, und halten es für eine vorübergehende Erscheinung.

2a. Falls ja (2), gibt es eine Dokumentation (Protokolle und sonstige Dokumente, digital und analog) zu diesen Treffen?

Wir haben alles in unseren Herzen dokumentiert.

2b. Falls nein (2a), warum nicht?

– – –

2c. Falls ja (2a), werden diese öffentlich gemacht werden?

Natürlich, Sie werden für alle Vereinsmitglieder (und Gott und Kaiser) öffentlich einsehbar sein.

2d. Falls nein (2c), warum nicht?

3. Welche weiteren Personen waren an der Gründungsinitiative beteiligt?

Sie können unserem Wort als Ehrenmänner vertrauen, dass nur geeignete Personen beteiligt waren. Deren Namen werden wir Ihnen natürlich nennen, sobald uns dies opportun erscheint. Wir denken, mit dieser Regelung können beide Seiten gut leben.

3a. Welche Personen gehören zum genannten „kleinen Kreis“?

Gott, der Kaiser und ein paar aufrechte Männer, die bereits wichtige Funktionen in der Piratenpartei innehatten, die ihnen die von Berliner Abtrünnigen verführte Basis aber leider wieder weggenommen hat.

4. Welche natürlichen und juristischen Personen (Vereine, Firmen, Parteien,…) waren an der Entstehung des Manifests [10] beteiligt?

Das können wir unumwunden sagen: es war der unter 3a) genannte „kleine Kreis“.

5. Welche natürlichen und juristischen Personen waren an der Ausarbeitung des Satzungsentwurfs [11] beteiligt?

Der „kleine Kreis“, und unser Papa, der uns geholfen hat, ganz doll wichtig klingende juristische Fachbegriffe mit hineinzuschreiben.

5a. Welche Personen haben diesen Entwurf, wie auf der Webseite angegeben [12], vom Frankfurter Amtsgericht überprüfen lassen?

Der „kleine Kreis“, bis auf einen, der keine Zeit hatte, weil er mit einer wichtigen Prüfung auf YouPorn beschäftigt war.

5b. Sind Dokumente zu dieser Prüfung vorhanden?

Ja, er hebt sie in einem Ordner auf, den er „Hausaufgaben“ genannt hat.

5c. Falls ja (5b), werden Dokumente zu dieser Prüfung öffentlich gemacht werden?

Nein.

5d. Falls nein (5c), warum nicht?

Weil bei Pornografie für uns gilt: Die Privatsphäre ist absolut.

5e. Gibt es ein Aktenzeichen des Amtsgerichts?

Wir wissen nicht, ob das Amtsgericht seine Pornografie unter einem Aktenzeichen aufbewahrt.

5f. Falls ja (5e), wie lautet es?

– – –

6. Welche natürlichen und juristischen Personen waren an der Erstellung der Webseite [13] beteiligt?

Ein ehemaliger Pressesprecher und ein ehemaligen Mitglied der Jungen Union, die hier ungenannt bleiben möchten, da ihnen Lob für ihre harte Arbeit peinlich wäre.

6a. Welche natürlichen und juristischen Personen haben Zugriff auf diese Webseite?

Siehe 6, solange sich die beiden nicht streiten. Dann käme es darauf an, wem es als erstem gelingt, das Passwort zu ändern.

6b. Welche natürlichen und juristischen Personen verwalten oder haben Zugriff auf die Social Media-Kanäle der Gründungsinitiative?

Wir haben keine Social-Media-Kanäle, weil wir gegen Twitter und Facebook sind, seit die dazu beigetragen haben, demokratische Revolutionen in den Ländern arabischer Verbündeter des Hauses Habsburg zu ermöglichen.

7. Welche natürlichen und juristischen Personen haben den Presseclub Frankfurt für die Gründungsversammlung angemietet?

Was, den muss man mieten? Wir hatten gehofft, man kann da einfach auftauchen.

7a. Wird der Mietvertrag veröffentlicht werden?

Da muss ich meinen Papa fragen, der versucht gerade, den Raum für uns zu mieten, damit wir nicht so blöd dastehen.

7b. Falls nein (7a), warum nicht?

– – –

8. Wer streamt die Gründungsversammlung?

Wir sind strikt gegen Streaming, weil dieser linke Berliner Abtrünnige Urbach Streaming auch bei diesem Refugee Camp eingesetzt hat, wo Ausländer versucht haben, uns unsere Arbeitsstellen und unserer Frauen wegzunehmen (und mit „unsere Frauen“ meinen wir die Frauen, die verpflichtet wären, unsere sexuellen Fantasien zu erfüllen, wenn diese gemeinen Feminazis vom Kegelklub ihnen nicht eingeredet hätten, dass sie selbst entscheiden dürfen, mit wem sie Sex haben wollen).

8a. Welche natürlichen und juristischen Personen haben dieses Streaming in Auftrag gegeben?

Das wüssten wir auch gerne, wir nehmen an, dieser Berliner Abtrünnige Urbach hat das ganz alleine entschieden. Das ist diese unpiratige „Mitmachmentalität“, gegen die wir uns strikt zur Wehr setzen.

9. Welche Kosten entstanden bisher bei den Gründungsvorbereitungen?

Es hat fast unser ganzes Taschengeld für diesen Monat gekostet.

9a. Existiert eine genaue Aufschlüsselung dieser Kosten?

Natürlich!

9b. Falls ja (9a), wird diese veröffentlicht werden?

Sie wird allen Mitgliedern des Vorstands öffentlich gemacht. Das gebietet allein schon das Gebot der Transparenz!

9c. Falls nein (9b), warum nicht?

– – –

9d. Welche natürlichen und juristischen Personen haben welche dieser Kosten getragen?

Der „kleine Kreis“ hat sein Taschengeld zusammen gelegt.

9e. Welchen Einfluss hatten diese Personen auf Manifest, Satzung, Webseite und das Vorgehen bis zur Gründung, insbesondere auch auf die Interaktion mit der Presse?

Sie haben Manifest, Satzung, Webseite und das Vorgehen bis zur Gründung gemeinsam entschieden, nur die gemeine Presse meldet sich nicht, obwohl einer von uns, der einen Twitter-Account hat, Annett Meiritz mehrmals angepöbelt hat, um ihre Aufmerksamkeit auf unsere Webseite zu lenken.

9f. Warum sind keinerlei Begrenzungen oder Veröffentlichungspflichten von Spenden im Satzungsentwurf enthalten?

Weil das gegen die Meinungsfreiheit verstoßen würde, und die Meinungsfreiheit ist uns das Wichtigste im Leben (außer YouPorn).

9g. Wie soll sichergestellt werden, dass Spender des Vereins die Arbeit des Vereins, seine Mitglieder und damit auch die Mitglieder der Piratenpartei Deutschland nicht beeinflussen?

Das verstehen wir nicht. Wer bezahlt, soll auch mitbestimmen dürfen, das gebietet unser demokratisches Selbstverständnis.

Öffentlichkeitsarbeit

10. Auf welcher Grundlage wurde der „Presseansprechpartner“ ernannt?

Durch göttliche Intervention.

10a. Existierte eine Ausschreibung zum „Presseansprechpartner“?

Das wissen wir nicht. Die Wege des Herrn sind unergründlich.

10b. Falls nein (10a), warum nicht?

– – –

10c. Falls ja (10a), fand diese anonymisiert statt?

Gott sieht alles.

10d. Welche Personen entschieden über die Besetzung des „Presseansprechpartners“?

Der „kleine Kreis“, bis auf einen, der gerade nicht konnte, weil er eine Webseite mit total lustigen Judenwitzen lesen musste. (Natürlich hat er darüber nur sarkastisch gelacht, denn sarkastisch ist alles erlaubt!)

11. Erfolgte die Ankündigung und Vertretung gegenüber der Presse ausschließlich durch den Presseansprechpartner?

Ja, wie gesagt, er ist der einzige, der ein Twitterkonto besitzt.

11a. Falls nein, welche weiteren natürlichen und juristischen Personen waren daran beteiligt?

– – –

12. Basieren die bisherigen Pressekontakte auf einer einheitlichen Medienstrategie?

Wir sind gegen Medienstrategie, das ist uns zu etabliert. Da können wir ja gleich zu den Grünen gehen.

12a. Falls ja (12), welche natürlichen und juristischen Personen waren an der Ausarbeitung dieser Medienstrategie beteiligt?

– – –

12b. Falls ja (12), wie lauten die Ziele dieser Medienstrategie?

Die Ziele sind, Annett Meiritz solange anzupöbeln, bis sie auf Spiegel Online über das Habsburger Kollegium berichtet. Aber keine Fotos! Wehe!

12c. Falls ja (12), gibt es Dokumente (virtuell und analog) zu dieser Medienstrategie?

Ja.

12d. Falls ja (12c), werden diese Dokumente veröffentlicht werden?

Ja, sie stehen auf der Twitterseite unseres Presseansprechpartners.

12e. Falls nein (12d), warum nicht?

13. An welchen Presseverteiler wurde die Pressemitteilung zur Gründung verschickt?

An Annett Meiritz

13a. Welche natürlichen und juristischen Personen haben Zugriff auf diesen Presseverteiler?

Unser Presseansprechpartner, und ein weiteres Mitglied unseres „kleinen Kreises“, das sein Passwort ausspioniert hat, als der Presseansprechpartner kurz auf der Toilette war und vergessen hatte, seinen Computer zu locken.

13b. Wurden für die Zusammenstellung dieses Presseverteilers Pressekontakte der Piratenpartei Deutschland verwendet?

Das ist eine Lüge!

13c. Wurden für die Zusammenstellung dieses Presseverteilers Pressekontakte verwendet, die im Rahmen offizieller Tätigkeiten (Beauftragungen, Ämter) in der Piratenpartei Deutschland entstanden sind, verwendet?

Alles gelogen, wir verbitten uns das.

13d. Falls ja (13b oder 13c), wurde der komplette Vorstand der Piratenpartei Deutschland über die Verwendung diesere Pressekontakte informiert?

Unser Presseansprechpartner hat Julia Schramm mehrere versaute E-Mails geschickt, in denen er ihr mal so richtig zeigt, wo der Hammer hängt. Zählt das?

13e. Falls nein (13b oder 13c), warum nicht?

– – –

13f. Falls ja (13d), hat der Vorstand dieser Verwendung ausdrücklich (per Vorstandsbeschluss) zugestimmt?

Wissen wir nicht, sie hat nicht geantwortet, sondern die E-Mails einfach im Internet veröffentlicht. Das ist übrigens eine Verletzung meiner Privatsphäre, die ich nicht hinnehmen werden! Ich meine, die unser Presseansprechpartner nicht hinnehmen wird.

13g. Falls nein (13d), warum nicht?

– – –

13h. Falls ja (13b oder 13c), wurden die Mitglieder der Piratenpartei Deutschland vor Verwendung dieser Pressekontakte informiert?

Mit denen wollen wir nichts zu tun haben, mit diesen linken, Binnen-I-schwingenden Feminazis und Berliner Abtrünnigen. Die aufrechten Männer in der Partei werden informiert, wenn wir es für richtig halten. So würden sie es selbst auch wollen!

13i. Falls nein (13h), warum nicht?

– – –

Interessenskonflikte von Amts- und Mandatsträgern

Weder im Manifest noch in der Satzung werden Grundsatzprogramme und Positionspapiere der einzelnen Gliederungen der Piratenpartei Deutschland erwähnt. Der Verein kann also beliebige, auch diesen Programmen entgegengesetzte Positionen beschließen. Amtsträger der Piratenpartei Deutschland sollen jedoch explizit die Programme und Positionen ihrer Parteigliederungen und insbesondere auch das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland vertreten und kommunizieren.

14. Wussten die Wähler der beteiligten Amtsträger der Piratenpartei Deutschland zum Zeitpunkt der Wahl über die Pläne einer solchen Vereinsgründung Bescheid?

Was für eine dumme Frage! Wähler sind zum wählen da. Wenn sie etwas wissen würden, würden sie ja „Wisser“ heißen.

14a. Falls nein (14), wurden sie inzwischen über die Beteiligung der von ihnen gewählten Amtsträger an der Vereinsgründung informiert?

Sie werden informiert, wenn sie es wissen müssen, nicht vorher, aber auch nicht nachher. Also, vielleicht nacher, wenn wir das so entscheiden.

14b. Falls ja (14a), wann und wie?

Sie können es hier im Neuigkeitenbereich unserer Webseite nachlesen.

14c. Falls nein (14a), warum nicht?

– – –

15. Inwiefern sollen Interessenkonflikte von Amts- und Mandatsträgern der Piratenpartei Deutschland, die aus der Mitgliedschaft im Verein entstehen können, verhindert werden?

Interessenkonflikte? Welche Interessenkonflikte?

15a. Wie können mögliche Interessenkonflikte frühzeitig erkannt werden?

Solche Interessenkonflikte können schon deshalb nicht entstehen, weil wir in jeder Situation unsere eigenen Interessen vertreten.

15b. Sind die an der Gründung beteiligten Amtsträger der Piratenpartei Deutschland bereit, von ihren Ämtern zurückzutreten, sobald derartige Interessenkonflikte aufkommen?

Das wäre undemokratisch, denn sie sind ja gewählt! Gewählt ist gewählt, und wiederholen ist gestohlen.

16. Machen die Mitinitiatoren Einzelpersonen wie Johannes Ponnader (demokratisch gewähltes Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland), Oliver Höfinghoff (demokratisch gewähltes Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlins) und Stephan Urbach für die aktuellen Umfragewerte der Piratenpartei verantwortlich, wie ein Telepolis-Artikel [2] vermittelt?

Ja, dieser Habenichts Ponader, dieser vatelandslose Gesell Höfinghoff und dieser Berliner Abtrünnige Urbach sind an allem Schuld. Und die Weibsbilder natürlich. Ponader und Höfinghoff sollten im Übrigen sofort von ihren Ämtern zurücktreten. Und außerdem ist es total unpiratig, dass Lauer, Ponader und Urbach ständig im Fernsehen sind und wir nicht. Von Weibsbildern wie Weisband oder Dornheim gar nicht zu reden. Die sollten mal lieber unser Clubhaus aufräumen und uns Kekse backen.

16a. Mit welchen konkreten Positionen sind diese Personen in den Augen der Gründungsinitiatoren in Verbindung zu bringen?

Mit linken, habenichtsmäßigen und vaterlandslosen Positionen.

16b. Was sind in den Augen der Mitinitatoren „hyperideologische Positionen“ und welche konkret sind gemeint?

Hyperideologisch bedeutet „nicht in Übereinstimmung mit den auf dem gesunden Menschenverstand beruhenden Positionen des Habsburger Kollegiums.

16c. Inwiefern ist der Einsatz für eine diskriminierungsfreie Sprache ein „religiös anmutender Fanatismus für ‚Nebenkriegsschauplätze'“?

Na, weil es diese aufmüpfigen Weibsleute betreiben! Die sollen froh sein, dass sie manchmal mitgemeint sind, wenn wir Männersprache sprechen, wie es sich für echte Männer gehört.

16d. Inwiefern wollen sich die Gründungsinitiatoren des Vereins um die „tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau kümmern“?

Indem die Männer von Frauen fordern, die gleichen Stellungen einzunehmen wie die richtigen Frauen, die wir bei unseren Recherchen auf YouPorn analysiert haben (und mit analysiert meinen wir „masturbiert“, weil für uns diese langen schwierigen Wörter alle gleich klingen).

16e. Welche Person ist Zitatgeber für den letzten Absatz dieses Artikels?

Unser Gleichstellungsbeauftragter (seine Eltern haben eine schnelle Breitbandverbindung, deshalb kann er besonders intensiv und oft auf YouPorn recherchieren).

16f. Planen die Mitinitiatoren weiterhin, einzelne Mitglieder des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland in der Presse negativ zu erwähnen?

Nein, wir Piraten müssen alle zusammenhalten. Von uns wird kein negatives Wört über einen anderen Piraten fallen. Außer über Habenichtse. Und vaterlandslose Gesellen. Und Linke. Und Weibsbilder. Und natürlich über alle, die nicht schleunigst die Mitgliedschaft im Habsburger Kollegium beantragen.

16g. Inwiefern wird ein solches Verhalten die Arbeit des zu gründenden Vereins beeinflussen?

Es wird unsere hauptsächliche Tätigkeit sein!

17. Welche Priorität sollen Erfolg und Ziele der Piratenpartei Deutschland, festgelegt durch ihre Satzung und die Programme ihrer einzelnen Gliederungen, in der Arbeit des Vereins und seiner Mitglieder haben?

Wir werden unsere Arbeit ausschließlich auf die Satzung und die Programme der Piratenpartei und ihrer einzelnen Gliederungen stützen. Wir werden nur die Sachen weglassen, die uns nicht passen, und natürlich werden wir Dinge dazuerfinden, wenn uns danach ist. Das nennt sich „Meinungsfreiheit“, ihr linken Ratten.

17a. Sind die Gründungsinitiatoren des Vereins der Meinung, dass öffentliche Kritik an einzelnen, demokratisch gewählten Amtsträgern der Piratenpartei Deutschland durch Vereinsmitglieder und andere Amtsträger in der Presse kontraproduktiv sind?

Ja, deshalb verbitten wir uns auch jede Kritik an uns und unseren Zielen. Denn das ist sowieso Zensur.

17b. Inwiefern ist gewährleistet, dass die Gründung des Vereins und die Vereinsarbeit der beteiligten niedersächsischen Vorstandsmitglieder den Wahlkampf zur Landtagswahl in Niedersachsen nicht beeinträchtigen?

Wenn es uns nicht gelingt, den Wahlkampf zur Landtagswahl in Niedersachsen zu beeinträchtigen, dann ist wahrscheinlich dieser Berliner Abtrünnige Peukert Schuld, mit seinem peinlichen und unpiratigen Beharren auf der Einhaltung von Satzungen, Gesetzen und allgemein anerkannten Prinzipien des menschlichen Miteinanders.

Diskriminierung und rechtes Gedankengut

Die Piratenpartei Deutschland hatte massive Probleme mit rechtem Gedankengut – und hat sie teilweise immer noch (Holocaustrelativierung, antisemitische Aussagen etc.). Mit der Zeit hat sich gezeigt, dass selbst eine klare Satzung alleine nicht ausreicht, sondern zunächst ein hohes Problembewusstsein und schließlich ein hohes Engagement gegen derartige Ansichten nötig ist.

18. Wie soll verhindert werden, dass der Verein eine Plattform für Menschen wird, die derartige Ansichten vertreten?

Das soll unbedingt verhindert werden. Wir sind gegen jede Holocaustrelativierung, da wir ein total gutes Buch von David Irving gelesen haben, in dem drinsteht, dass der Holocaust gar nicht stattgefunden hat. Und was nicht stattgefunden hat, kann man auch nicht relativieren. Auch gegen Antisemitismus sind wir kategorisch — also, gegen das Wort „Antisemitismus“. Das korrekte Wort ist unserer Meinung nach „Meinungsfreiheit“.

18a. Wie soll verhindert werden, dass der Verein eine Plattform für Menschen wird, die diskriminierende, insbesondere auch sexistische Ansichten vertreten?

Das muss verhindert werden, denn wir haben keine Lust, uns als Männer von aufmüpfigen Weibsbildern diskriminieren zu lassen. Und da wir selber Opfer von Sexismus sind (die Weibsbilder wollen für uns nicht die Beine breit machen), sind wir hier natürlich extrem sensibilisiert.

18b. Welches konkrete Engagement gegen Diskriminierung und derartige menschenverachtende Ansichten wurde bisher von den Gründungsinitiatoren im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland gezeigt?

Wir haben auf Twitter den Kegelklub beschimpft, und auch andere Personen mit diskriminierenden Verhaltensweisen (also Weibsbilder).

18c. Warum ist im Satzungsentwurf kein_e Antidiskriminierungsbeauftragte_r vorgesehen?

Weil wir gegen solche Pöstchen sind.

Datenschutz

Bereits jetzt, also vor Gründung des Vereins, kann auf der Webseite der Gründungsinitiative die Mitgliedschaft beantragt werden.

19. An wen werden die eingegebenen datenschutzrechtlich relevanten Daten übersendet?

An uns und an alle, an die wir die Informationen weiterleiten.

19a. Welche natürlichen und juristischen Personen haben Einblick in diese Daten?

Der „kleine Kreis“, außer einem, der gerade auf einer Mailingliste darüber diskutiert, wie diese Berliner Abtrünnigen uns daran hindern wollen, bei uns im Kreisverband die aufmüpfigen Weibspersonen an ihren natürlichen Platz zu verweisen.

19b. Welche Maßnahmen werden zum Schutz dieser Daten angewendet, insbesondere um Missbrauch zu verhindern?

Wir geben ihnen unser Ehrenwort.

19c. Warum ist im Satzungsentwurf des Vereins kein_e Datenschutzbeauftragte_r vorgesehen?

Weil wir alle für Datenschutz sind. Vor allem wollen wir diesen Ordner schützen, den wir „Hausaufgaben“ genannt haben.

Mitgliedschaft und Vorstand

Im Satzungsentwurf ist ein fünfköpfiger Vorstand mit weitreichenden Befugnissen vorgesehen. So könnte er selbstständig (einstimmig) Positionspapiere beschließen. Über Neumitgliedschaften bestimmt ein sogenannter „Aufnahmekreis“.

20. Wofür werden schnelle, da von lediglich fünf Personen abzustimmende, Positionspapiere benötigt?

Um sinnvolle Politik zu machen, ist es ratsam, nicht immer erst soviele Leute zu fragen. Die haben dann oft Fachwissen, und verderben uns damit gute Entscheidungen, die uns in eine bessere Vergangenheit zurückführen sollen.

20a. Sind bereits Kandidaten für den Vereinsvorstand bekannt?

Der „kleine Kreis“ kandidiert geschlossen.

20b. Wird es, ähnlich wie bei Ämtern in der Piratenpartei Deutschland, Kandidatenseiten geben?

Nein.

20c. Falls nein (20b), warum nicht?

Weil wir Wikis ablehnen (wir verstehen nicht, wie diese komischen Zeichen getippt werden, mit denen man Text fett oder kursiv machen kann).

20d. Sollte die Ämterkumulation von offiziellen Ämtern in der Piratenpartei Deutschland und Vorstandsämtern im Verein, ähnlich wie innerhalb der Piratenpartei Deutschland, kritisch gesehen werden?

Bei anderen: ja. Bei uns nicht, denn wir vertreten ja nur vernünftige Positionen.

20e. Falls nein (20d), warum nicht?

– – –

20f. Falls ja (20d), warum ist im Satzungsentwurf keine Regelung zu derartigen Ämterkumulationen zu finden?

Der Satzungsentwurf ist ja nicht endgültig. Wir ändern den von Zeit zu Zeit, wenn uns danach ist.

21. Nach welchen Kriterien soll der sogenannte „Aufnahmekreis“ über eine Mitgliedschaft entscheiden?

Das ist sehr transparent: Bewerber müssen a) Männer, b) gottesfürchtig und c) kaisertreu sein, sie düfen sich d) nicht von Weibsbildern herumkommandieren lassen, und sie müssen e) Freunde von uns oder Freunde von Freunden von uns sein.

21a. Sollen Ablehnungen durch den „Aufnahmekreis“ nachvollziehbar, kontrollierbar und anfechtbar sein?

Natürlich.

21b. Falls ja (21a), wie?

Jedes Mitglied des Aufnahmekreises kontrolliert seinen Nebenmann.

21c. Falls nein (21a), wie soll verhindert werden, dass Mitglieder aufgrund von persönlichen Konflikten o.ä. nicht aufgenommen werden, obwohl sie die Kriterien einer Mitgliedschaft erfüllen?

Persönliche Konflikte lehnen wir ab. Wir möchten von allen geliebt und respektiert werden.

22. Wie wollen „Aufnahmekreis“, Vorstand und Mitgliederversammlung bei der Aufnahme und dem Ausschluss überprüfen, ob ein (angehendes) Mitglied auch Mitglied der Piratenpartei Deutschland, und somit satzungskonformes und stimmberechtigtes Mitglied ist?

Da gilt natürlich das Ehrenwort. Alles andere wäre Zensur.

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